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Mit seinen Langwällen zwischen Schlei und Treene ist das Danewerk das größte archäologische Denkmal Nordeuropas und birgt die älteste Ziegelmauer dieser Region.
Im beantragten Forschungsvorhaben sollen der Aufbau und das oberflächennahe geologische Umfeld des Danewerks untersucht werden. Die geophysikalische Datenakquisition wird die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Danewerk entscheidend verbessern und erstmalig ein auf geophysikalische/archäologische Fakten gestütztes Pflegekonzept entwerfen helfen.
Mit seiner ausgedehnten Lage stellt dieser Wall für die geophysikalischen 3D-Untersuchungen und Modellierungen eine große Herausforderung dar. Ergebnisse geophysikalisch-multisensorischer (Geomagnetik, Geoelektrik, Georadar, Seismik, EM38, Gravimetrie) Detailuntersuchungen, petrophysikalischer in-situ Messungen und die Verarbeitung nicht numerischer, archäologischer Informationen sollen qualitativ und quantitativ in 3D Modellierungen verknüpft und visualisiert werden.
Das beantragte Forschungsvorhaben wird erstmalig bei einer interdisziplinär archäologisch-geophysikalischen Interpretation nicht nur eine statistisch-visuelle Beschreibung der Anomalien enthalten, sondern eine 3D-Modellierung auf der Basis geophysikalischer und archäologischer Informationen. Die integrative Verknüpfung multisensorischer Daten, Bohrungen, Probeuntersuchungen, archäologischer Befunde (nicht-numerischer Informationen wie Fotos, Skizzen etc.) und der Ergebnisse computergestützter 3D Modellierungen wird einen erheblichen Mehrwert sowohl für die Angewandte Geophysik (Near surface geophysics) als auch für die Archäologie erbringen.
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