Telefon- / Email-Liste Lageplan Suche Impressum Sitemap

Die Fakultäten
Math.-Nat. Fakultät
Einrichtungen
Sektion Geowissenschaften
Institut für Geowissenschaften
Abteilung Geophysik
Was ist Geophysik?
Studium
Aktuelles
Nützliches
Mitarbeiter
Publikationen
Fachschaft
Alumni
Sponsoren & Danksagung
Angewandte Geophysik
Projekte
Archäometrie
Ing.- und Hydrogeophysik
Seismik und Seismologie
abgeschlossene Projekte
Mitarbeiter
Geophysik und Geoinformation

Sie sind hier: IfG Uni Kiel - Geophysik / Angewandte Geophysik / Projekte / Ing.- und Hydrogeophysik / FINOSEIS

FINOSEIS

vor »  

Leitung:

Kooperationsprojekt
Geophysik:
Prof. Dr. W. Rabbel, Christof Müller, Thomas Bohlen

Ingenieurgeologie:
Prof. Dr.-Ing. V. Feeser

Inst. für Geowissenschaften
Christian-Albrechts-Universität Kiel

Mitarbeiter:

Susanne Wölz, Dennis Wilken

gefördert durch:

BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktortechnik),
KERN Regionalprogramm 2000,
Land Schleswig Holstein

Projektdauer:

2006-2009, vorr. 2009-2011

Kontakt:

dwilken[at]geophysik.uni-kiel.de

» weitere Informationen

Das Gesamtziel des Vorhabens besteht in der Bestimmung der geologischen Untergrundstruktur und ihrer elastischen Eigenschaften in der Umgebung einer Offshore-Plattform, basierend auf seismischen Messungen und der Ermittlung struktureller Veränderungen des Untergrundes infolge des Baus und der weiteren mechanischen Einwirkung der Gründung der Plattform, basierend auf seismischen Wiederholungsmessung. Das Vorhaben dient also insbesondere der Quantifizierung der Gefährdungspotentiale eines Gründungsversagens infolge Bodenverflüssigung und Kolkbildung.

Geophysikalische Untersuchungen

Das in-situ Messprogramm umfasst hochauflösende reflexionsseismische und tomographische Messungen. Hierbei liefert die Reflexionsseismik den strukturellen geologischen Aufbau der Umgebung, während eine Scholtewellenseismik Informationen über Veränderungen der Scherwellengeschwindigkeit, und damit der Schersteifigkeit liefert. Tomographische Wiederholungsmessungen für die Überwachung der Bodenveränderungen sollen mit Hilfe von Hydrophonen durchgeführt werden, die an der Aussenwand der Plattform unterhalb des Meeresbodens installiert sind. Des weiteren werden eigens entwickelte hochauflösende Ozeanboden-Seismometer um die Plattform herum eingesetzt.

Ingenieurgeologische Untersuchungen

Über bodenmechanische Kalibrierversuche im Labor wird die Korrelation zwischen den seismischen in-situ Befunden und strukturellen Bodenveränderungen hergestellt. Dazu sind die Zusammenhänge zwischen Scherwellengeschwindigkeit bzw. Schersteifigkeit und dilatanten bzw. kontraktanten Bodenverformungen bei zyklischer Belastung zu bestimmen, wie sie durch die Gründung der Plattform hervorgerufen werden.