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Geoelektrik

Geoelektrische Messungen in der Archäologie finden in der Übersichtskartierung neben der Geomagnetik eine intensive Anwendung (Hesse et al., 1986; Becker et al., 1994 und Clark, 1996).

Für diese geoelektrischen Messungen kommt die computergesteuerte Multielektroden-Apparatur RESECS der Firma GeoServe zum Einsatz. Für die Tomographie sind neben der Sensitivität, die Vollständigkeit und das Signal-Rausch-Verhältnis wichtige Auswahlkriterien.
Wenner- und Dipol-Dipol-Anordnungen haben sich für tomographische Anwendungen bewährt und sollen hier angewandt werden.

Die Pseudosektionen stellen gewissermaßen die Vorstufe zur tomographischen Inversion dar und werden senkrecht zum Wall mit einem Elektrodenabstand von 0,5 m und einem Profilabstand von 1 m durchgeführt. Die Dipolweite bei Pseudosektionen ist abhängig von der Auslagenlänge und der Messanordnung.

Die Auswertung der Daten und die geoelektrische Tomographie erfolgen mit dem Programm Res3Dinv (Fa. Geotomo Software).