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MERAMEX: Java-Subduktionszone

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Leitung:

Prof. Dr. H. Kopp (IFM-Geomar), Prof. Dr. W. Rabbel (CAU)

Mitarbeiter:

D. Wagner (CAU),
A. Wittwer (IFM-Geomar)

gefördert durch:

BMBF-Geotechnologien

Projektdauer:

01.01.2004 – 31.12.2006

Kontakt:

diana[at]geophysik.uni-kiel.de
rabbel[at]geophysik.uni-kiel.de

Kooperation:

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover GeoForschungsZentrum Potsdam

Das Projekt MERAMEX (Merapi Amphibious Experiment) untersucht die strukturellen Wechselbeziehungen zwischen dem Bogenvulkanismus und der Subduktionszone im Bereich des Sundabogens, insbesondere im Umfeld des Stratovulkans Merapi in Zentraljava.

Ein Hauptziel des Projekts ist die Erforschung der sogenannten seismischen Lücke bei 110° Ost- eine Zone, in der die subduktionsbezogene Seismizität stark reduziert ist, während westlich und östlich des 100 km langen Streifens Akkumulationen von Erdbeben auftreten.

Mittels mariner Refraktionsseismik und einer flächenhaften Seismometeraufstellung an Land werden Unterschiede in Struktur und seismischen Geschwindigkeiten der oberen Stockwerke der Subduktionszone innerhalb der seismischen Lücke bei 110° Ost und in den angrenzenden Gebieten in 3D quantifiziert.

Erwartet werden Erkenntnisse über den Zusammenhang von geologischen Aufbau, Tektonik und Seismizität, über die Ursache der seismischen Lücke und Implikationen für die Erdbebengefährdungsanalyse.