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Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Erprobung eines neuen integrierten 3-D seismischen Verfahrens zur Erkundung flachmariner Sedimente.
Das Verfahren soll zum einen die geologischen Strukturen hochauflösend abbilden und gleichzeitig die elastischen Eigenschaften dieser Strukturen in-situ quantifizieren können. Dies wird durch die kombinierte Auswertung und gemeinsame Inversion (joint inversion) von hochfrequenten reflektierten Wellen und niederfrequenten Grenzflächenwellen (sog. Scholtewellen) erreicht.
Die Akquisition der analysierten Daten-sätze ist in Abbildung 1 dargestellt. Hochfrequente reflektierte Wellen und nieder-frequente Grenzflächenwellen ergänzen sich auf ideale Weise, da sie komplementäre Informationen über den Untergrund liefern.
Die gemeinsame Inversion dieser komplementären Datensätze liefert 3-D Modelle sowohl der strukturellen als auch der elastischen Kenngrößen (Abbildung 2), die für geologische sowie geotechnische Interpretationen, z.B. im Hinblick auf die Abschätzung der Standortsicherheit von Offshore-Bauwerken, von großem Interesse sind.
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