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Es wird ein neues Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe die Scherwellengeschwindigkeit in der gashydratführenden Sedimentschicht am Meeresboden aus konvertierten Wellen bestimmt werden kann. Um Konversionen in Transmission auswerten zu können, wird die in der passiven Seismologie oft eingesetzte Receiver-Funktion-Methode modifiziert.
Ziel ist Abschätzung des Einflusses von Gashydraten auf die Hangstabilität sowie der Menge potentiell klimarelevanten, gebundenen Methans im Bereich der Nicoya-Rutschung am Kontinentalhang der Cocossubduktionszone vor Costa Rica mit Hilfe der aus den relativen Wellenlaufzeiten ermittelten Feinstruktur. Die bisherigen Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, daß eine recht geringe Menge Gashydrat das Sediment zementiert.
Die angestrebte Auflösung und der Ausschluß der Mehrdeutigkeit bei der Interpretation der verschiedenen beobachteten Einsätze wurden mit dem neuen Ansatz jedoch bisher nicht erreicht.
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