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Siedlungsplätze im heutigen Iran

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Leitung:

Dr. Harald Stümpel

Mitarbeiter:

E. Erkul, C. Klein und stud. Hilfskräfte

gefördert durch:

Iranian Cultural Heritage Organisation Forschungsverbund Archäologie der Universität Mainz

Projektdauer:

seit 2002

Kontakt:

stuempel[at]geophysik.uni-kiel.de

Kooperation:

Dr. Behzad Mofidi Nasrabadi, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, SFB 295

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Der Schwerpunkt unserer geophysikalischen Arbeiten liegt in den beiden Orten Chogha Zanbil und Haft Tappeh südöstlich von Susa in der Region Khuzestan. Chogha Zanbil wurde im 13. Jh. v.Chr. durch einen elamischen König gegründet, während Haft Tappeh eine Gründung der mittelelamischen Periode ist. Beide Orte hatten nur eine kurze Überlebenszeit. Sie wurden zerstört oder aufgegeben und nur teilweise später wieder besiedelt.

Dieser Umstand ist für die heutige geophysikalische Prospektion von Vorteil. So zeigen die geomagnetischen Messungen klare Baustrukturen, die nicht durch überlagerte Schichten gestört werden. Als Baustoff wird an beiden Lokation nur Lehm benutzt, teilweise in gebrannter oder in Luft getrockneter Variante. Die gebrannten Lehmziegel weisen deutlich positive Anomalien auf, während ein natürlicher Mauerverbund aus Luft getrockneten Steinen eine geringere Magnetisierung als die umgebende Lehmverfüllung zeigt.

Mit Hilfe der Geomagnetik wurden bereits große Teile der antiken Plätze vermessen. Weitere Messungen sollen in den kommenden Jahren besonders in Haft Tappeh das Bild der ausgedehnten Stadtstruktur klären helfen. Zusätzliche Geoelektrik Kartierungen dienen zum besseren Verständnis einzelner Baustrukturen.