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Ausgehend von den archäologischen Fragestellungen - Stadtmauern, Häfen, Märkte, Straßensystem, Wasserversorgung, Nekropolen – wurden im Milet Projekt große Teile des Stadtgebietes und des Umlandes geomagnetisch kartiert. Einzelne Gebiete sind abhängig von den geologischen Randbedingungen gesondert mit Seismik, Geoelektrik, Georadar oder elektromagnetischen Methoden detailliert untersucht worden.
Im Rahmen dieses Projektes wurden die geophysikalischen Prospektionsmethoden in Bezug auf die technische Handhabung wie fahrzeuggestützte Multisensorik und DGPS Navigation weiterentwickelt.
Die Scherwellenseismik wurde profilhaft in der geologischen Umfeldkartierung eingesetzt. Für hochauflösende Detailuntersuchungen konnte sie methodisch zu einer flächenhaften Mehrkomponentenseismik weiterentwickelt werden.
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