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Beziehungen zwischen Spreading-Raten an mittelozeanischen Rücken und langfristigen Klimaentwicklungen ("Sandberg-Zyklen") im Phanerozoikum. Umgezeichnet und vereinfacht nach Stanley (1999). |
Die intensiven Beziehungen zwischen
Plattentektonik, CO2-Gehalt der Atmosphäre
und Temperaturen zeigen sich auch in langfristigen
Klimazyklen (nach ihrem Erstautoren auch "Sandberg-Zyklen"
genannt), die die letzten 600 Ma der Erdgeschichte beherrschten. Bei geringen
CO2-Gehalten dominieren kältere Klimate ("Icehouse"-Ären),
bei hohen Gehalten an diesem Treibhausgas wärmere Klimate ("Greenhouse"-Ären).
Geringe CO2-Gehalte sind mit Phasen geringer plattentektonischer Aktivität,
höhere CO2-Gehalte mit Phasen höherer plattentektonischer Aktivität
korreliert. Auch deshalb (d.h. zusätzlich zu anderen Gründen) korreliert
die Kernphase des Pangäa-Superkontinentes,
in der die Aktivität an den kaum noch vorhandenen mittelozeanischen Rücken
äußerst eingeschränkt war, mit einer langfristigen Icehouse-Ära.
Analoges gilt für
die weiteren hier dargestellen Greenhouse-
und Icehouse-Ären.
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Beziehungen zwischen vulkanischer Aktivität an den mittelozeanischen Rücken (= Spreadingraten der Plattentektonik, rot), eustatischem Meeresspiegel, globaler Durchschnittstemperatur (mit Eiszeiten = grün ausgefüllte Tiefstausschläge) und Aussterberaten (hier negativ skaliert) im Phanerozoikum. Die langfristigen Beziehungen sind hier überdeutlich sichtbar. Die Plattentektonik steuert im Hintergrund letztlich alles, Abweichungen im Detail können aber auch ganz andere Ursachen haben ! (umgezeichnet nach Van Andel 1994 aus Brenchley & Harper 1998) |
Die evolutiven
Abläufe auf dem Planeten Erde im Gesamtzusammenhang.