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Typisches Riff
des Devon. |
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Typisches Riff des Jura. Auch mesozoische Riffe hatten ihre Optima in küstennäheren und etwas tieferen Bereichen. Riffbauer waren v.a. Korallen und Kieselschwämme. Umgezeichnet nach Oschmann et al. (2000). |
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Typisches modernes Riff. Heutige Riffe sind an extrem nährstoffarme Verhältnisse angepaßt und können teils sehr hohe Wellenenergie aushalten. Im Flachwasser sind Korallen und Algen dominant. Umgezeichnet nach Oschmann et al. (2000). |
Hohlräume innerhalb von Riffkörpern enthalten, ähnlich wie marine und terrestrische Höhlen, kryptische Ökosysteme. Sie sind in der Regel lichtlose oder lichtarme Bereiche mit spezifischen Gemeinschaften, deren Evolution unter extrem nährstoffarmen Bedingungen sehr langsam verläuft. Sie ermöglichen z.B. Aussagen über den Entwicklungsstand tieferer Wasserzonen, da sie dort in größerer Ausdehnung gefunden werden können. Vielfach stellen sie aber auch Rückzugsgebiete früher dominanter Arten dar, die somit noch heute als Reliktorganismen untersucht werden können.
Im Verlaufe der Erdgeschichte waren unterschiedliche Organismengruppen in unterschiedlichem Ausmaß am Aufbau von echten Riffen und Mud Mounds ("Schlammriffen") beteiligt:
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Intensität der Bildung verschiedener Rifftypen (Kurven links) und Beteiligung unterschiedlicher Organismengruppen am Riffaufbau während des Phanerozoikums. Rote Sterne = bedeutende Massenaussterben. (umgezeichnet nach Kiessling, Flügel & Golonka, 1999) |