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Die Wirkung der Frostsprengung beruht auf der Volumenzunahme von Wasser um etwa 9% bei der Kristallisierung zu Eis. Hat Wasser, welches in eine Spalte oder in Porenräume eingedrungen ist, eine offene Seite, um sich beim Gefrieren dorthin auszudehnen, geschieht wenig am Gesteinsverband. Ist jedoch dieser "Ausweg" durch bereits gebildetes Eis blockiert, werden die Porenräume und Klüfte durch das Gefrieren erweitert und schwache Zemente aufgebrochen; bei dem nächsten Auftauen dringt Wasser weiter ins gelockerte Gestein vor. An steilen Gebirgshängen ist deswegen die Steinschlagsgefahr morgens während der täglichen Auftauphase besonders groß.
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